Beliebte deutsche Redewendungen & ihre Bedeutungen

Redewendungen sind aus unserem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken. Dabei erfüllen Redewendungen unterschiedliche Funktionen. Beispielsweise tragen die Redensarten dazu bei, unsere Sprache noch vielfältiger und abwechslungsreicher erscheinen zu lassen. Wir stellen Ihnen bei uns beliebte, aber auch weniger bekannte Redensarten, deren Bedeutung und Herkunft vor.

Was ist eine Redewendung eigentlich?

Wer einen Blick in wissenschaftliche Abhandlungen zur Sprache wirft, findet interessante Daten und Fakten rund ums Thema Redewendung. Sprachwissenschaftler bezeichnen die Redensarten beispielsweise als Idiom oder Phraseologismus, der durch seine Bedeutung in einer festgelegten wörtlichen Verbindung zueinander steht. Im Gegensatz dazu bedürfen Redewendungen aber keiner festen Satzform, um die gewünschte Aussage zum Ausdruck zu bringen. Vielmehr betrachten Linguisten Redewendungen als eine sogenannte Kollokation, bei der bestimmte Begriffe besonders häufig in Verbindung mit anderen Wörtern auftreten. Dadurch entstehen die Redensarten.

Redewendung und Sprichwörter: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Viele Menschen wenden die beiden Begriffe „Redewendung“ und „Sprichwörter“ im gleichen Sinne an. Allerdings beweist der Blick ins Detail, dass sich beide Termini im Sprachgebrauch deutlich voneinander unterscheiden. Schließlich kommen die Redensarten im Vergleich mit Sprichwörtern wesentlich flexibler zum Einsatz. Im Gegensatz zur Redewendung funktioniert ein Sprichwort schließlich nur, wenn dieses in seiner festen Satzform genutzt wird. Es genügt nicht, nur einzelne Wörter oder Teile des Sprichworts zu zitieren, um dennoch die gewünschte Botschaft zu vermitteln. Das ist ein deutlicher Unterschied zur Redewendung, die partiell auch mit einigen Wörtern und Teilsätzen den gewünschten Sinn verdeutlicht.

Außerdem kommt hinzu, dass ein Sprichwort häufig eine Pauschalisierung oder Lebensweisheit vermittelt. Im Gegensatz dazu ist eine Redensart eine spezielle Form zusammenhängender Wörter, die sich seit langer Zeit in den Köpfen der Menschen manifestiert haben. Dass viele Menschen die beiden Begrifflichkeiten als Synonym benutzen, ist natürlich damit begründet, dass die Grenzen zwischen Sprichwörtern und Redewendungen fließend ineinander übergehen. Deshalb können einige Redensarten mittlerweile auch bedenkenlos als Sprichwort bezeichnet werden – diese Entwicklung ist schließlich so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die bekanntesten Redewendungen und ihre Bedeutungen

Werfen Sie doch einfach einen Blick auf unsere Aufstellung, wenn Sie einen Überblick über die bekanntesten deutschen Redewendungen erhalten möchten. Gern erklären wir Ihnen, welche Botschaft die einzelnen Redensarten vermitteln. Zugleich bieten wir spannende Fakten zur Herkunft der Redewendungen. Und ganz gewiss ist der eine oder andere Aha-Effekt hierbei vorprogrammiert.

Bekannte Redewendungen von 0 bis 9

08/15 (gesprochen: null-acht-fünfzehn)

Bedeutung: einfach, gewöhnlich, mittelmäßig, dem Standard entsprechend

Bekannte Redewendungen mit „A“

sich etwas abschminken

Bedeutung: Unterlassung einer Tätigkeit; wird häufig als Antwort nach Aufforderung zu einer bestimmten Handlung eingesetzt

Das A und O

Bedeutung: siehe auch Alpha und Omega; das Wichtigste; für sehr lange Zeit gültig
Herkunft: griechisches Alphabet beginnt mit Buchstabe A bzw. Alpha und endet mit O bzw. Omega

sich vom Acker machen

Bedeutung: sich davonstehlen; sich von einem Ort entfernen

Herkunft: stammt aus dem Soldatenjargon; als Acker wurde Übungsgelände bezeichnet

jemanden mit etwas abspeisen

Bedeutung: einer anderen Person nur eine unzureichende Antwort geben

Herkunft: alter Brauch, einen Brautbewerber mit dem Servieren einer minderwertigen Mahlzeit über eine Ablehnung der Braut zu informieren

auf Achse sein

Bedeutung: (sehr häufig) unterwegs sein

Herkunft: geht vermutlich auf Achse eines rollenden Fahrzeugs zurück

etwas abklappern

Bedeutung: eine bestimmte Gegend intensiv absuchen

Herkunft: geht auf Treibjagd zurück; Wild wurde mit Holzklappern aus Unterholz gejagt

sich zum Affen machen

Bedeutung: sich für oder vor anderen Personen lächerlich machen

Herkunft: geht auf Treiben von Gauklern auf Jahrmärkten mit Tieren wie Affen zurück

dem Affen Zucker geben

Bedeutung: sich im Rausch lustig oder ausgelassen verhalten

Herkunft: bekannt aus Werken von Theodor Fontane

etwas abkupfern

Bedeutung: etwas kopieren oder nachahmen

Herkunft: geht auf Kupferstich aus früher Neuzeit als Technik zur Vervielfältigung zurück

in den sauren Apfel beißen

Bedeutung: aus der Not heraus etwas Unangenehmes erledigen

irgendetwas für einen Apfel und ein Ei verkaufen

Bedeutung: etwas besonders preiswert kaufen oder verkaufen

Herkunft: Eier und Äpfel sind vergleichsweise günstige Lebensmittel

Ich denke, mich laust der Affe

Bedeutung: Verweis auf unangenehme und im Vorfeld nicht vorhersehbare Überraschung

Herkunft: Redewendung war im 19. Jahrhundert schon in Berlin beliebt

Ein Auge auf etwas oder jemanden werfen

Bedeutung: an etwas oder jemandem Gefallen finden

Herkunft: geht auf Bibel zurück (Anhang aus biblischem Buch Daniel)

das ist so sicher wie das Amen in der Kirche

Bedeutung: darauf kannst du dich ganz sicher verlassen

Herkunft: Wort „Amen“ ist Abschluss jedes liturgischen Gebets und kommt dadurch sicher in Gottesdiensten vor

das ist ein Armutszeugnis

Bedeutung: zeigt auf, wie unfähig jemand ist oder sich unangemessen verhalten hat

Herkunft: geht auf Armenrecht zurück

sich etwas aus dem Ärmel schütteln

Bedeutung: schnell eine Idee finden oder etwas erfinden, um eine Lösung für eine schwierige Situation zu finden

Herkunft: geht auf heimlichen Betrug bei Kartenspiel zurück (gute Karten bei schlechtem Blatt aus dem Ärmel schütteln)

jemanden oder etwas mit Argusaugen betrachten

Bedeutung: jemanden oder etwas gut beobachten

Herkunft: Ursprung in griechischer Mythologie

jemanden ausstechen

Bedeutung: eine andere Person verdrängen oder übertreffen

Herkunft: Gewinner waren bei Ritterturnieren in der Vergangenheit die Ritter, die Gegner beim Lanzenstechen vom Pferd gestochen haben

Bekannte Redewendungen mit „B“

etwas durch die Blume sagen

Bedeutung: eine Botschaft nur kryptisch oder indirekt zum Ausdruck bringen

Herkunft: stammt aus Barock

hier tanzt/steppt der Bär

Bedeutung: hier passiert etwas Aufregendes

jemandem einen Bären aufbinden

Bedeutung: eine andere Person anlügen oder ihr etwas vorgaukeln

Herkunft: geht auf altdeutsches Wort „bar“ für „Last“ zurück

da fress ich einen Besen

Bedeutung: etwas für absurd oder sehr unwahrscheinlich halten

alles in Butter

Bedeutung: es ist alles in Ordnung

Herkunft: früher wurden kostbare Gegenstände vor dem Transport zum Schutz mit flüssiger Butter eingegossen

den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Bedeutung: sich durch zu viele Nebensächlichkeiten nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren können

jetzt haben wir die Bescherung

Bedeutung: häufig eine negative Bemerkung für ein unangenehmes überraschendes Ereignis; ähnliche Redewendung lautet „Jetzt haben wir den Salat.“

Herkunft: galt einst als eigentlich positive Überraschung für unter Christbaum liegende Geschenke

etwas hinter die Binde kippen

Bedeutung: (etwas zu viel) Alkohol trinken

Herkunft: Alkohol fließt durch die Gurgel und dadurch auch durch gebundene Krawatte

Äpfel mit Birnen vergleichen

Bedeutung: Dinge miteinander vergleichen, die gar nicht miteinander verglichen werden können

nur Bahnhof verstehen

Bedeutung: etwas überhaupt nicht verstehen oder nicht verstehen wollen

Herkunft: im Ersten Weltkrieg war Begriff „Bahnhof“ für Soldaten Inbegriff für eine Heimfahrt

am Ball bleiben

Bedeutung: eine Sache hartnäckig verfolgen

mit harten Bandagen kämpfen

Bedeutung: hart, unerbittlich und mit größtem Einsatz kämpfen

Herkunft: geht auf mit Bandagen kämpfende Boxer zurück

etwas auf die lange Bank schieben

Bedeutung: zu erledigende Aufgaben auf einen späteren Zeitpunkt verschieben

Herkunft: aus Gerichtssprache (Dauer von Prozessen)

kein Blatt vor den Mund nehmen

Bedeutung: Meinung gegenüber anderen deutlich vertreten; Ansichten direkt äußern, ohne etwas zu beschönigen
Herkunft: in Antike verbargen Schauspieler ihr Gesicht hinter einem Feigenblatt, um für Gesagtes nicht belangt werden zu können

Blaumachen

Bedeutung: schwänzen; ohne überzeugenden Grund nicht am Arbeitsplatz oder in der Schule erscheinen

Herkunft: geht vermutlich auf blauen Montag (für arbeitsfreie Tage) zurück

das sind böhmische Dörfer für mich

Bedeutung: etwas ist mir unbekannt oder für mich völlig unverständlich

Herkunft: Als Böhmen noch der Donaumonarchie angehörte, konnten viele Einheimische tschechische Ortsbezeichnungen oder die Sprache dennoch nicht verstehen

dumm wie Bohnenstroh

Bedeutung: nicht intelligent sein oder sich unklug verhalten

Herkunft: billiges Bohnenstroh für Errichtung von Bettstätten für arme Menschen

den Braten riechen

Bedeutung: schlechte Ereignisse oder Mitteilungen vorhersehen; rechtzeitig auf etwas stutzig werden

Herkunft: geht auf Tierfabel zurück

Bekannte Redewendungen mit „C“

die Chemie stimmt

Bedeutung: Ausdruck für harmonische Beziehung; zwei Personen passen gut zusammen

Bekannte Redewendungen mit „D“

jemandem einen Denkzettel verpassen

Bedeutung: einer anderen Person eine Lektion erteilen

gemeinsam durch dick und dünn gehen

Bedeutung: in guten und schlechten Zeiten zu einer anderen Person halten

Bekannte Redewendungen mit „E“

sich wie ein Elefant im Porzellanladen benehmen

Bedeutung: sich taktlos oder ungehalten verhalten; unclever benehmen oder rücksichtslos sein

etwas aus dem Effeff beherrschen

Bedeutung: etwas in Perfektion beherrschen

Bekannte Redewendungen mit „F“

den Faden verlieren

Bedeutung: bei einem Verständnisprozess den Anschluss verlieren

Herkunft: geht vermutlich auf griechische Mythologie zurück

sein Fett wegbekommen

Bedeutung: die wohlverdiente gerechte Strafe erhalten

Herkunft: früher erhielten Helfer bei Schlachtungen stets ein Stück Fett als Belohnung

ins Fettnäpfchen treten

Bedeutung: unabsichtlich peinlich handeln; sich vor anderen Personen blamieren

Herkunft: früher befanden sich in Bauernstuben Fettnäpfe zum Einfetten von nassen Stiefeln, in die niemand aus Versehen hineintreten sollte

Fehler ausmerzen

Bedeutung: einen Fehler wiedergutmachen; einen Fehler wieder ausbügeln

Herkunft: früher wurden im März Schafe aussortiert, die für Zucht ungeeignet waren

Bekannte Redewendungen mit „G“

einen Gang herunter schalten

Bedeutung: eine Herausforderung ruhiger angehen; sich beruhigen

etwas auf die Goldwaage legen

Bedeutung: etwas (in den meisten Fällen Worte) besonders übergenau betrachten; etwas (zu) wichtig nehmen

Herkunft: Goldwaage als eines der genauesten Messgeräte

Bekannte Redewendungen mit „H“

das Haar in der Suppe suchen

Bedeutung: immer das Negative oder Schlechte betrachten; auf der Suche nach etwas Missfälligem; pessimistische Grundeinstellung

für jemand die Hand ins Feuer legen

Bedeutung: vertrauensvoll für eine andere Person bürgen

Herkunft: erinnert an Feuerprobe, mit der Betroffene eigene Unschuld beweisen sollten

Bekannte Redewendungen mit „I“

jemanden in flagranti erwischen

Bedeutung: jemanden auf frischer Tat ertappen

Herkunft: von lateinischem Begriff „in flagranti crimine“; auf deutsch: „in flammendem Verbrechen“

Bekannte Redewendungen mit „J“

über den Jordan gehen

Bedeutung: sterben

Herkunft: christlicher Hintergrund

Bekannte Redewendungen mit „K“

alles über einen Kamm scheren

Bedeutung: auf einheitliche Verfahren konzentrieren, ohne Unterschiede zu berücksichtigen

Herkunft: germanisches Recht; Scheren von Kopfhaar als Entehrung

auf den Keks gehen

Bedeutung: lästig sein

Bekannte Redewendungen mit „L“

eine Laus über die Leber gelaufen

Bedeutung: verärgert sein

Herkunft: Laus als Sinnbild für kleine Ärgernisse; Leber als Zentrum für leidenschaftliche Emotionen

aus dem letzten Loch pfeifen

Bedeutung: mit seinen Kräften am Ende sein

Herkunft: steht für höchsten erreichbaren Ton am Blasinstrument; klingt schwach

Bekannte Redewendungen mit „M“

ist nicht auf meinem Mist gewachsen

Bedeutung: nichts mit etwas zu tun haben

etwas für bare Münze nehmen

Bedeutung: etwas besonders ernst nehmen, obwohl dieses nur scherzhaft ausgesprochen wird

Bekannte Redewendungen mit „N“

die Nadel im Heuhaufen suchen

Bedeutung: versuchen, etwas eigentlich Unmögliches zu erreichen

Nagel auf den Kopf treffen

Bedeutung: genau die richtige Antwort geben; genau das Richtige sagen

Herkunft: aus Schützensprache; Nagel als Symbol für Mittelteil der zu treffenden Scheibe

Bekannte Redewendungen mit „O“

es faustdick hinter den Ohren haben

Bedeutung: besonders raffiniert (oder gar durchtrieben) handeln oder sein

Bekannte Redewendungen mit „P“

das ist kein Pappenstiel

Bedeutung: das ist nicht nur eine Kleinigkeit; anders: das ist kein Kinderspiel

sich wie Phönix aus der Asche erheben

Bedeutung: als verloren abgewertete Person erstrahlt plötzlich in neuem Glanz

Herkunft: griechische Mythologie; Vogel Phönix konnte verbrennen und neu aus Asche auferstehen

Bekannte Redewendungen mit „Q“

die Qual der Wahl haben

Bedeutung: schwierige Entscheidung treffen

Bekannte Redewendungen mit „R“

Rechnung ohne den Wirt machen

Bedeutung: etwas unternehmen, ohne an die Folgen zu denken

Herkunft: Rechnung des Wirts ist oft höher als vermutet


aus der Reihe tanzen

Bedeutung: Verstoß gegen Regeln; sich nicht an Regeln halten; eigene Wege beschreiten

Bekannte Redewendungen mit „S“

Süßholz raspeln

Bedeutung: einer anderen Person ganz offensichtlich schmeicheln

Herkunft: Süßholz als Symbol für „süße Worte“

jemandem auf die Sprünge helfen

Bedeutung: einer anderen Person Tipps und Hinweise geben, die beim Verständnis helfen

das kommt mir spanisch vor

Bedeutung: irgendetwas erregt Misstrauen und wirkt seltsam oder unvertraut

Herkunft: einige durch Kaiser Karl V. aus Spanien eingeführte Sitten erweckten Misstrauen

sich auf die Socken machen

Bedeutung: einen Ort, eine Situation oder Veranstaltung eilig verlassen

Herkunft: nicht einmal Zeit lassen, um noch die Schuhe anzuziehen

Spießrutenlaufen

Bedeutung: sich höhnischen Reaktionen von anderen Personen ausgesetzt fühlen

Herkunft: geht auf Bestrafungen von Soldaten im Zweiten Weltkrieg zurück

Bekannte Redewendungen mit „T“

Tomaten auf den Augen haben

Bedeutung: etwas Offensichtliches nicht erkennen oder sehen

eine treulose Tomate sein

Bedeutung: Unzuverlässigkeit; häufig Versprechungen oder Verabredungen nicht einhalten

Trick 17

Bedeutung: sofort funktionierende Lösung für außergewöhnliches Problem

Herkunft: geht auf englisches Kartenspiel zurück, das 17 als höchste Punktzahl hat

Von Tuten und Blasen keine Ahnung haben

Bedeutung: keine Idee und keine Ahnung von einem bestimmten Thema haben

Herkunft: geht auf Mittelalter und Frühe Neuzeit zurück; Nachtwächter musste zu jeder vollen Stunde in ein Horn blasen; Tätigkeit galt als anspruchslos

Bekannte Redewendungen mit „U“

über den Berg sein

Bedeutung: schlimmste Phase von Schicksalsschlägen wie Verletzungen oder Erkrankungen überwunden haben

Herkunft: getreu Prinzip, das Bergbesteigung bis Gipfel schwieriger als Abstieg ist

Bekannte Redewendungen mit „V“

da herrscht Vetternwirtschaft

Bedeutung: Verhalten, mit dem Freunde und Verwandte bevorzugt werden

etwas auf Vordermann bringen

Bedeutung: etwas in Ordnung bringen oder verbessern

Herkunft: aus Militär; Ausrichten in Reihen nach dem Vordermann

Bekannte Redewendungen mit „W“

nah am Wasser gebaut sein

Bedeutung: schnell zum Weinen neigend; besonders sensibel und emotional sein

mit allen Wassern gewaschen sein

Bedeutung: unerschrockenes und schlaues Verhalten

Herkunft: geht wahrscheinlich auf Seemänner zurück, die durch Reisen auf allen Weltmeeren besonders kaltblütig und mutig sind

die Spreu vom Weizen trennen

Bedeutung: wichtige von unwichtigen Dingen unterscheiden können

Herkunft: leichtere Spreu wurde in Vergangenheit mit Gebläse von Korn getrennt

jemandem nicht das Wasser reichen

Bedeutung: einer anderen Person deutlich unterlegen sein

Herkunft: Richtlinie über Gesellschaftsstand im 16. Jahrhundert

Bekannte Redewendungen mit „Z“

auf keinen grünen Zweig kommen

Bedeutung: erfolglos sein; nichts erreicht haben; sich mit einer anderen Person über ein Thema nicht einig werden

Herkunft: aus Mittelalter; für Personen, die kein eigenes Grundstück besaßen

einen Zahn zulegen

Bedeutung: schneller werden bzw. schneller fahren

Herkunft: Ursprung eventuell in Funktionsweise von mechanischen Getrieben nach Erfindung der ersten Automobile